terre des hommes
Arbeitsgruppe Münster

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Hier finden Sie einen Überblick über unsere Aktionen:

2011

Samstag, 3. Dezember 2011, und Freitag, 9. Dezember 2011:
terre des hommes-Weihnachtsstände im Foyer der Stadtbücherei

Nikolaus steht vor der Tür, und bis Weihnachten ist es auch nicht mehr weit. - Bunte Drachensticker-Anstecknadeln und Kick-Balls aus den Werkstätten zweier Projektpartner in Kolumbien und Guatemala, Holzperlensets, Kalender, Grußkarten und andere Kleinigkeiten zum Verschenken bietet die Arbeitsgruppe Münster in der Stadtbücherei am 3. Dezember von 11 bis 15 Uhr und am 9. Dezember von 15 bis 18 Uhr an ihren tdh-Weihnachtsständen an.


Dienstag, 8. November 2011: Infostand in der Mensa I am Aasee

Zwischen 11:30 und 14:00 Uhr informiert die Arbeitsgruppe Münster über Ziele und Projekte der entwicklungspolitischen Kinderrechtsorganisation terre des hommes und hält insbesondere zu den Schwerpunkten Bildung, Kinderarbeit und Kinderhandel ausführliches Info-Material bereit.


Sonntag, 18. September 2011 von 14 bis 18 Uhr: Weltkindertag im Südpark

Umweltschutz geht alle an! Und was diese Forderung vor allem mit Kinderrechten zu tun hat, das konnten kleine und große Besucher am Aktionsstand der tdh-Arbeitsgruppe Münster erfahren. Dort drehte sich alles um die Kampagne für Ökologische Kinderrechte, die das entwicklungspolitische Kinderhilfswerk terre des hommes in diesem Sommer gestartet hat. Denn gerade Kinder sind von Umwelteinflüssen besonders betroffen. Ihr Immunsystem ist noch nicht ausgereift; Schadstoffe werden daher leichter aufgenommen, und es kommt viel schneller zu Vergiftungserscheinungen als bei Erwachsenen.

Pestizide und Düngerchemikalien in der Landwirtschaft, giftige Stoffe wie Quecksilber, die zur Rohstoffgewinnung im Bergbau eingesetzt und danach achtlos oder gezielt in Flüsse geleitet werden, dazu Naturkatastrophen als Auswirkungen des Klimawandels wie Überschwemmungen, Dürren, Erdrutsche und Wirbelstürme - Kinder aus armen Familien trifft all dies doppelt. Sauberes Trinkwasser aus Flaschen, unbelastete, gesunde Nahrungsmittel oder einen Arztbesuch können sie sich nicht leisten. Sie leiden heute unter den Folgen der Umweltzerstörung, gegen die sie sich nicht schützen können, und sie müssen morgen als Erwachsene mit den Folgen leben. Mit Blick auf den UN-Gipfel für nachhaltige Entwicklung, der im Juni 2012 in Rio de Janeiro stattfindet, hat terre des hommes die Aktion "Meine Idee für Rio" ins Leben gerufen. Auf großformatigen Bannern können sich alle Interessierten mit persönlichen Beiträgen an der Kampagne für Ökologische Kinderrech beteiligen: Einfach kreativ sein, aufmalen oder aufschreiben, was man zum Schutz der Lebenswelt von Kindern für wichtig hält.

Weitere Aktionsangebote und Infos zur Kampagne, Tuchbestellungen und Anforderung von Aktionspaketen unter kinderumwelt@tdh.de


Dienstag, 21. Juni 2011: Infostand in der Mensa I am Aasee

Zwischen 11:30 und 14:00 Uhr informiert die terre des hommes-Arbeitsgruppe Münster über Bildungs- und Ausbildungsprojekte in Indien, Nicaragua oder Simbabwe und stellt die neue tdh-Kampagne zum Thema ökologische Kinderrechte vor, die jetzt im Juni gestartet ist. Sie steht unter dem Motto "Kinder haften für ihre Eltern. Genug geredet - ökologische Kinderrechte achten!" Orientierungslinie bildet das in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschriebene Recht auf Gesundheit. Dort heißt es: "Die Vertragsstaaten bemühen sich, die volle Verwirklichung dieses Rechts sicherzustellen, und treffen insbesondere geeignete Maßnahmen, um (.) Krankheiten sowie Unter- und Fehlernährung auch im Rahmen der gesundheitlichen Grundversorgung zu bekämpfen, unter anderem durch den Einsatz leicht zugänglicher Technik und durch die Bereitstellung ausreichender vollwertiger Nahrungsmittel und sauberen Trinkwassers, wobei die Gefahren und Risiken der Umweltverschmutzung zu berücksichtigen sind." (UN-Kinderrechtskonvention, Artikel 24, §2, c)


Freitag, 11. Februar 2011, von 15 bis 18 Uhr: terre des hommes-Infostand zum Thema Kindersoldaten im Foyer der Stadtbücherei

Seit dem 12. Februar 2002, so will es das an diesem Tag in Kraft getretene Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention, ist die Rekrutierung von Jugendlichen unter 18 Jahren und ihr Einsatz in Kriegen oder bewaffneten Konflikten grundsätzlich verboten. Und es spielt keine Rolle, in welcher Funktion dies geschieht oder um welche Tätigkeiten es sich handelt. Internationalen Schätzungen zufolge gibt es weltweit mehr als eine Viertelmillion Minderjährige, die von Paramilitärs oder in Rebellentruppen ebenso rekrutiert werden wie in offiziellen Armeen. Die Entwicklung von Kleinwaffen ermöglicht es den Kriegsparteien, auch schon recht junge Kinder an die Front zu schicken. Obwohl der Missbrauch von Kindern als Soldaten seither verboten ist, hat sich die Zahl der Kindersoldaten bis heute kaum verändert. Für alle Interessierten hält die terre des hommes-Arbeitsgruppe Münster am kommenden Freitag zwischen 15 und 18 Uhr im Foyer der Stadtbücherei ausführliches Informationsmaterial zum Thema bereit und stellt eine Studie zur Situation von ehemaligen Kindersoldaten vor, die als Flüchtlinge in Deutschland leben.


Montag, 10. Januar 2011: Filmabend zum Thema Straßenkinder

„Kleine Wölfe – Gefangen in Freiheit“, so heißt der Dokumentarfilm von Justin Peach und Lisa Engelbach, zu dem die terre des hommes-Arbeitsgruppe Münster am Montag, 10. Januar, um 20 Uhr ins Forum der KSHG, Frauenstr. 3-6, einlädt. „Kleine Wölfe“ – das ist das Portrait eines Straßenjungen, des elfjährigen Sonu. Zusammen mit acht anderen Kindern lebt er auf den Straßen von Katmandu, Nepal. Ihr Alltag in der chaotischen Hauptstadt ist ein routinierter Kampf ums Überleben: Immer auf der Suche nach Essen, Drogen, leichtgläubigen Touristen und vor allem – wie kleine Jungs nun einmal sind – nach Spaß und Abenteuer. Das Leben von Sonu und seinem Rudel ist geprägt von Gewalt und Abhängigkeit, aber auch von glücklichen, kindlichen Momenten der Freiheit auf der Straße. Der Film, der 2009 mit dem Deutschen Nachwuchs Filmpreis ausgezeichnet wurde, ist nach Direct Cinema Art gedreht: Kein Sprecher, keine Musik, keine Inszenierung. Chronisten sind die Kids selber. Referent David Hosni berichtet im Anschluss über terre des hommes-Projekte für Straßenkinder. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen zum Film gibt es unter www.kleinewölfe.de


2010

Freitag, 17. Dezember 2010: terre des hommes-Weihnachtsstand im Foyer der Stadtbücherei

Noch ein paar Kleinigkeiten zum Verschenken gesucht? - Von 15:30 bis 19:00 Uhr bietet die tdh-Arbeitsgruppe Münster Anstecknadeln aus der Werkstatt eines kolumbianischen Projektpartners, Holzspielzeug, Mini-Puzzles, Kaleidoskope, bunte Kick-Balls und Grußkarten an ihrem vorweihnachtlichen Verkaufsstand an.

Mittwoch, 17. November 2010: Infostand in der Mensa I am Aasee

„Die tdh-Arbeitsgruppe Münster informiert von 11:30 bis 13:30 Uhr über die verschiedenen Projekte, die das entwicklungspolitische Kinderhilfswerk terre des hommes in 26 Ländern für notleidende Kinder unterstützt. terre des hommes schickt keine Entwicklungshelfer, sondern fördert einheimische Partner - die sich für Straßenkinder einsetzen, arbeitenden Kindern helfen oder sich um Kinder kümmern, die Opfer von Krieg und Gewalt wurden. Richtschnur für die Arbeit sind die Kinderrechte, die in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben sind. Hierzu und zu weiteren Projekten hält die Arbeitsgruppe Münster für alle Interessierten kostenloses Info-Material bereit.

Montag, 4. Oktober 2010: Film, Diskussion, anschließend Ausklang im Weltladen

„Über Wasser“ – so ist der Filmabend überschrieben, zu dem Vamos e. V., der Weltladen Münster e. V., Die Linse (Verein zur Förderung kommunaler Filmarbeit e. V.) und die terre des hommes-Arbeitsgruppe Münster im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Ein neues Klima für Kinder der Welt“ am Montag, 4. Oktober, um 20:00 Uhr ins Cinema, Warendorfer Straße 45 einladen. Wasser – in Münster wird sich kaum jemand Gedanken über dieses alltägliche Lebensmittel machen. Für mehr als 500 Mio. Menschen auf der Welt ist der Zugang zu Wasser jedoch alles andere als selbstverständlich. Etwa 1,6 Mio. Kinder sterben jährlich an den Folgen verunreinigten Wassers. Immer wieder bedrohen Überschwemmungen und Dürren das Leben vieler Menschen. Der Film „Über Wasser“ erzählt von der existentiellen Bedeutung des Wassers. Ob zu viel, zu wenig oder Wasser als Wirtschaftsgut – alle Facetten werden beleuchtet. Im Anschluss daran wird anhand der terre des hommes-Kampagne „Our Rivers, Our Life“ der Blick explizit auf die Kinder der Welt gelenkt.

Referent: David Hosni, terre des hommes Deutschland e.V.
Kosten: Kinoeintritt
Ausklang im Weltladen: Verzehr kostenlos.

Zur Kampagne „Our Rivers, Our Life“ sowie zur Arbeit von terre des hommes allgemein hält die tdh-Arbeitsgruppe für alle Interessierten Informationsmaterial bereit.

Kurzinfos zum Film finden Sie hier

Sonntag, 19. September 2010: Spielfest zum Weltkindertag

„Respekt für Kinder“ – unter diesem Motto steht der Weltkindertag 2010 und auch das große Spielfest, zu dem am Sonntag, 19. September, von 14 bis 18 Uhr das Kinderbüro der Stadt Münster, unicef, der Kinderschutzbund und terre des hommes gemeinsam mit zahlreichen Vereinen und Organisationen in den Südpark einladen. Neben Spiel und Spaß gibt es für kleine und große Besucher auch diesmal wieder die Gelegenheit, sich über Kinderrechte zu informieren. Am Stand der terre des hommes-Arbeitsgruppe Münster geht es um das Thema Kinderarbeit. Nach Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation ILO schuften mehr als 126 Millionen Kinder auf der Welt unter ausbeuterischen und gefährlichen Bedingungen: auf Kakao- und Kaffeeplantagen, in der Textil- und Schmuckherstellung, in Bergwerken, bei Zulieferern von Elektrofirmen und Computerherstellern, in Steinbrüchen und Teppichfabriken. Viele dieser Kinder sind gerade einmal zehn Jahre alt oder jünger. Zur Schule gehen können sie nicht, weil sie arbeiten und Geld verdienen müssen – Tag für Tag, um sich und ihre Familien am Leben zu erhalten. Welche Mühe es macht, auch nur ein paar Zentimeter zu weben, können Kinder am Infostand direkt an einem Webrahmen selbst ausprobieren. Für Interessierte gibt es außerdem kurze Filmsequenzen, die über die Projektarbeit von terre des hommes informieren und die Lage von Mädchen und Jungen schildern, die weltweit als Kinderarbeiter ausgebeutet werden.

Verkauft! terre des hommes-Infoabend mit Film zum Thema Kinderarbeit

Die terre des hommes-AG Münster lädt am kommenden Montag, den 17. Mai 2010 um 20 Uhr in die KSHG, Frauenstraße 3-6, zu einem Infoabend zum Thema Kinderarbeit. Die Arbeitsgruppe zeigt den Film „Verkauft – Kindersklaven in einer globalisierten Welt“. Der 2008 mit dem Deutschen Menschenrechtsfilmpreis ausgezeichnete Dokumentarfilm zeigt das Schicksal von Kindersklaven in Indien. Im Anschluss berichtet terre des hommes-Referent Volker Bajus über Projekte des Vereins gegen Kinderarbeit. Kinder sind die billigsten Arbeitskräfte des 21. Jahrhunderts. Mehr als 126 Millionen Mädchen und Jungen müssen Tag für Tag unter gefährlichen und ausbeuterischen Bedingungen schuften. Sie wurden von ihren Eltern verkauft oder von Schleppern entführt und klopfen Tag für Tag Pflastersteine oder kleben Strasssteine auf bunte Kugelschreiber, die später für wenig Geld in Deutschland verkauft werden. terre des hommes plädiert dafür, die Kinderarbeit nicht generell zu bekämpfen, wohl aber jede Form der Ausbeutung. Das entwicklungspolitische Kinderhilfswerk setzt sich dafür ein, dass alle Kinder frei und kostenlos gute Schulen besuchen können. So unterstützt es z.B. vor Ort Projektpartner, die Schulen bauen, die Selbstorganisation der Kinder fördern und für bessere Arbeitsbedingungen und das Recht auf Gesundheit kämpfen.

terre des hommes-Infostand zum Thema Kinderarbeit

Die terre des hommes-AG Münster informiert am 24. April 2010 von 11-15 Uhr an Ihrem Infostand in der Stadtbücherei über das Thema Kinderarbeit. Mehr als 126 Millionen Mädchen und Jungen müssen Tag für Tag unter gefährlichen und ausbeuterischen Bedingungen arbeiten. Oftmals, um Waren wie T-Shirts, Kaffee, glitzernde Strasssteine oder Teppiche herzustellen, die in die ganze Welt exportiert werden. Welche Mühe es dabei macht, auch nur ein paar Zentimeter ordentlich zu weben, können Kinder am Infostand direkt an einem Webrahmen selber ausprobieren. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Initiativen, die sich gegen die Ausbeutung von Kindern engagieren: terre des hommes-Projektpartner eröffnen Schulen, werben für die Einschulung und stärken Kinderarbeiter in ihren Rechten. Die Arbeitsgruppe informiert darüber, was Verbraucherinnen und Verbraucher gegen die Kinderarbeit tun können und hält außerdem kostenloses Material für den Schulunterricht bereit.


terre des hommes-Infostand: 8 Jahre Zusatzprotokoll der UN-Kinderrechtskonvention

Die terre des hommes-AG Münster informiert am 12. Februar 2010 von 15-18 Uhr in der Stadtbücherei über die UN-Kinderrechtskonvention sowie das Zusatzprotokoll über die Rechte des Kindes betreffend die Beteiligung von Kindern an bewaffneten Konflikten. In diesem Zusatzprotokoll, das vor genau acht Jahren in Kraft trat, verpflichten sich die Unterzeichnerstaaten, keine Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren als Soldaten einzuziehen. Die UN-Kinderrechtskonvention hatte noch ein Mindestalter von 15 Jahren für die Rekrutierung von Soldaten vorgesehen.


Filmabend im Januar - terre des hommes zeigt LOST CHILDREN

terre des hommesKann man vom Frieden träumen, wenn man nur Krieg kennt? Die terre des hommes AG Münster zeigt am Montag, den 11. Januar 2010 um 20 Uhr im Forum der KSHG in der Frauenstraße 3-6 den Film LOST CHILDREN. Im Vorfeld des Films wird der terre des hommes Mitarbeiter Andreas Meißner über seine Arbeit bei der Kinderhilfsorganisation berichten. Die Produzenten Oliver Stoltz und Ali Samadi Ahadi begleiten in ihrer Dokumentation vier ehemalige Kindersoldaten im Alter von 8 bis 14 Jahren in Nord Uganda auf ihrem schweren Weg zurück in die Gesellschaft. In ihrem Heimatland tobt der längste Krieg Afrikas – seit 20 Jahren bekämpfen sich hier Regierungstruppen und die Rebellengruppe „Lords’s Resistance Army“. Kindersoldaten machen in diesem Krieg einen festen Bestandteil der militärischen Infrastruktur aus. Sie werden von Rebellen entführt oder von der nationalen Armee rekrutiert. Weltweit gibt es schätzungsweise zwischen 250.000 und 300.000 Kinder, die in Kriegen und bewaffneten Konflikten als Soldaten eingesetzt werden. In einem Alter, in dem sie eigentlich Freunde treffen, Fußball spielen und zur Schule gehen sollten, lernten Francis, Jennifer, Kilama und Opio zu töten. Ihnen gelang die Flucht – doch eine normale Wiedereingliederung in die Gesellschaft ist für sie schwer. Kindersoldaten sind Opfer und Täter zugleich und werden von ihren Familien nach der Rückkehr aus den Buschlagern der Rebellen oftmals verstoßen. Auffanglager für Kindersoldaten wie das im Film dokumentierte Lager der „Caritas Gulu“ bieten ihnen ersten Schutz und Unterstützung bei ihrem Weg zurück in ein normales Leben. LOST CHILDREN wurde auf der Berlinale 2005 uraufgeführt und unter anderem mit dem Deutschen Filmpreis und dem UNICEF-Filmpreis ausgezeichnet.
Weitere Informationen über den Film gibt es auf http://www.lost-children.de.


2009

Infostand in der Mensa am Aasee

Am Dienstag, 15. Dezember 2009 informiert die terre des hommes-AG Münster von 12-14 Uhr in der Mensa am Aasee über die Arbeit der Kinderrechtsorganisation und hält zahlreises Informationsmaterial zum Thema Kinderarbeit und Kindersoldaten bereit.


Sonntag 20.09.2009 Weltkindertag im Südpark

20 Jahre UN-Kinderrechtskonvention – unter diesem Motto stand das diesjährige Kinderfest im Südpark. Die 1989 durch die UN-Vollversammlung verabschiedete Konvention gilt seit dem auf internationaler Ebene als rechtliche Grundlage, die die Rechte der Kinder schützen und so die Lebenssituation der Kinder weltweit verbessern soll. Sie ist mit 193 Unterschriften das bislang erfolgreichste Menschenrechtsabkommen. Und neben der Funktion als Rechtsinstrument fördert die Kinderrechtskonvention auch noch ein politisches Programm: Kinder werden seit 1989 auf internationaler Ebene als vollwertige Menschen angesehen, deren Rechte es zu schützen gilt. Dieses politische Programm gilt es auf nationaler Ebene noch umzusetzen: in Deutschland sind die Rechte der Kinder, noch immer nicht im Grundgesetz verankert. Kinderrechtsorganisationen wie terre des hommes fordern daher die Anerkennung von Kindern als eigenständige Persönlichkeiten und plädieren für die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz.
Die terre des hommes-AG Münster informierte dieses Jahr aus aktuellem Anlass über das Thema Kinderhandel: Im Juli dieses Jahres hat die Bundesregierung dem „Fakultativprotokoll zum Übereinkommen über die Rechte des Kindes betreffend den Verkauf von Kindern, die Kinderprostitution und die Kinderpornographie“ ratifiziert und damit einer rechtlichen Basis zugestimmt, auf der gegen Kinderhandel vorgegangen werden kann. Denn Menschenhandel ist ein wachsender Wirtschaftszweig, der laut Experten mittlerweile so lukrativ geworden ist wie der Handel mit Waffen oder Drogen. Und wehrlose Kinder sind ein leichtes Opfer. Jedes Jahr werden schätzungsweise 1 Million Kinder weltweit in die Ausbeutung verkauft – auch nach Europa. An ihrem Infostand informierte die AG über Formen und Routen des Kinderhandels und stellte zahlreiches Infomaterial zur Verfügung.


Samstag, 20.06.2009 – terre des hommes – Wer ist das?

Die terre des hommes-Arbeitsgruppe lädt ein, sich über die Arbeit des entwicklungspolitischen Kinderhilfswerks sowie die Aktionen der AG in Münster zu informieren. Terre des hommes setzt sich für Kinder und Jugendlichen ein, die ausgebeutet, benachteiligt oder ausgegrenzt sind, deren soziale und politische Rechte verletzt werden und denen es an Nahrung, Gesundheit, Unterkunft und Ausbildung fehlt. Besonders intensiv engagiert sich der Verein in den Bereichen Kinderhandel, Kinderarbeit und Kindersoldaten für die Rechte Kinder. Am Stand finden sich Informationen zu diesen Themen sowie Länder-berichte über die Situation und die Arbeit von terre des hommes in den 29 Projektländern. In Deutschland engagieren sich Menschen in 145 Orten ehrenamtlich für Kinder. Machen auch Sie mit, Sie sind herzlich eingeladen! Unsere AG trifft sich jeden 2. Montag im Monat (ungerade Kalenderwoche) um 20 Uhr im Café Milagro, KSHG, Frauenstraße 3-7.

2008

Montag 01.12.2008 12-14 Uhr

Einen Tag nach dem ersten Advent informiert die terre des hommes-AG Münster in der Mesa am Aasee über Ziele und Projekte der Kinderrechtsorganisation. Schwerpunkt des Info-Standes ist das Thema „Kinderarbeit“. Mehr als 126 Millionen Kinder weltweit müssen täglich unter menschenunwürdigen Bedingungen schuften, um auch viele der Produkte herzustellen, die am Heiligabend unter dem Weihnachtsbaum liegen. Die AG informiert über terre des hommes-Initiativen für die Rechte der Kinderarbeiter und gibt Tipps, was Verbraucher gegen die Ausbeutung unternehmen können.


Samstag, 29.11.2008 – terre des hommes-Weihnachtsstand in der Stadtbücherei

Am ersten Adventswochenende bietet die terre des hommes-AG Münster weihnachtliche Grußkarten sowie kleinere Aufmerksamkeiten wie Fingerpuppen, Holzspiele und Jonglierbälle zum Verkauf an. Am Verkaufsstand im Foyer liegen von 11 – 15 Uhr außerdem Informationsmaterialien zur Arbeit von terre des hommes aus.

Samstag, 28.06. 2008 – terre des hommes-Infostand zum Thema „Straßenkinder und Kinderarbeit“

Die morgendliche Tasse Kaffee, die leckere Schokolade oder das neue T-Shirt – viele der Produkte, die wir täglich konsumieren, werden weltweit von über 126 Millionen Mädchen und Jungen unter härtesten Arbeitsbedingungen hergestellt. Viele von ihnen leben auf der Straße und verdienen sich durch die Arbeit ihre tägliche Nahrung, oft müssen sie mit dem wenig verdienten Geld auch noch ihre Familie versorgen. Die terre des hommes-AG Münster möchte mit ihrem Infostand über das harte Leben der Kinderarbeiter und Straßenkinder informieren und Verbraucherinfos zur Bekämpfung der Ausbeutung geben. In der Kinderbücherei wird außerdem eine Literaturzusammenstellung zum Thema ausgelegt, eine Bücherliste zum Mitnehmen soll zum Weiterlesen anregen.


Fussballaktion Was ist Kinderarbeit? – Fußballaktion in Zusammenarbeit mit la tienda

Am Samstagnachmittag konnten kleine Leseratten in der Kinderabteilung der Stadtbücherei einen Eindruck davon bekommen, was Kinderarbeit eigentlich ist. In Zusammenarbeit mit dem Weltladen la tienda organisierte die terre des hommes-AG Münster am 28.06. eine Bastelaktion, bei der die kleinen Besucher ihr Spielzeug einmal selber herstellen konnten. Mit Nadel und Faden ausgestattet nähten sie sich eigene Lederfußbälle und mussten dabei feststellen, wie mühsam es ist die kleine Nadel durch das feste Leder zu ziehen. Dass viele Kinder auf der Welt jeden Tag solche anstrengenden Arbeiten über mehrere Stunden ausführen müssen, konnten sich viele Kinder nur schwer vorstellen. Umso ungerechter fanden es die jungen Büchereibesucher, dass ihre Altersgenossen keine Zeit haben mit den schönen Bällen zu spielen, sondern stattdessen den ganzen Tag über nähen, um sich oder ihre ganze Familie zu ernähren.












Montag 21.04.2008, 12-14 Uhr

Zum Start des Sommersemesters informiert die terre des hommes-AG Münster in der Mensa am Aasee über die Arbeit der entwicklungspolitischen Kinderrechtorganisation. Neben Informationsmaterial zu den Schwerpunktthemen Kinderarbeit, Kinderhandel, Kindersoldaten und Straßenkinder gibt es die Möglichkeit, sich vor oder nach dem Essen über spezielle Projekte von terre des hommes zu informieren. Insgesamt werden 454 Partnerprojekte in 29 Ländern gefördert, davon fünf länderübergreifende Projekte in Südamerika, zwei in Mittelamerika sowie fünf in Südostasien.



2007

Montag, 03. Dezember 2007, terre des hommes-Weihnachtsstand in der Stadtbücherei

Am Montag, 03. Dezember 2007, hat die terre des hommes-AG Münster von 15 – 18 Uhr an ihren weihnachtlichen Verkaufsstand im Foyer der Stadtbücherei eingeladen. Neben weihnachtlichen Grußkarten konnten drei Tage vor Nikolaus kleinere Geschenke wie handgefertigte Holzfiguren und -spiele, Webrahmen und Jonglierbälle aus den terre des hommes-Partnerländern erstanden werden.

20. – 23.11.2007, Salzstraße, Domplatz (Ökomarkt)
500 Euro für Straßenkinder in Mosambik - Die tdh-AG Münster organisierte eine „Straßenkinder-Aktionwoche“

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO leben weltweit rund 33 Millionen Kinder auf der Straße. Sie betteln, um satt zu werden. Sie schlafen auf Gehsteigen oder in großen Pappkartons. Straßenkinder haben kein normales Zuhause. Sie haben es als Folge von kriegerischen und gewaltsamen Auseinandersetzungen verloren – oder aber sie sind selbst abgehauen, weil sie die Schläge und die Not nicht mehr ertragen konnten.

Seit 1998 organisiert terre des hommes die Aktion „Sichtwechsel – Straßenkind für einen Tag“. Am Jahrestag der Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention am 20.11.1989 schlüpfen deutschlandweit Kinder und Jugendliche in die Rolle von Straßenkindern, um auf die unhaltbaren Lebensumstände ihrer auf der Straße lebenden Altersgenossen aufmerksam zu machen. In diesem Jahr beteiligten sich deutschlandweit ca. 1900 Kinder in über 70 Städten Kinder auf die unhaltbare Situation der Straßenkinder dieser Welt aufmerksam.

In Münster waren in diesem Jahr die Schüler der 5b des Johann-Conrad-Schlaun-Gymnasiums sowie Kinder der „Elterninitiative Kindergruppe Regenbogenkinder e.V.“ und der Schulkindergruppe „Kellergeister e.V.“ an der Aktion beteiligt. Mit selbst gebastelten Bauchläden gingen sie am 20.11. vor dem Erbdrostenhof und am 23.11. auf dem Domplatz auf die Straße und konnten durch den Verkauf von selbstgebackenen Keksen und tdh-Zeitungen sowie durch Schuheputzen gegen freiwillige Spende insgesamt rund 500 Euro zusammentragen.

Für die insgesamt über 50 Kinder im Alter von 4 bis 13 Jahren war der Straßenkindertag eine wichtige Erfahrung. Hatten sie zuvor schon im Unterricht und mit den Mitgliedern der tdh-AG über die ungerechte Situation der Straßenkinder auf der ganzen Welt gesprochen, konnten sie nun bei Regen und Kälte selbst erfahren, wie groß die Freude über einen gespendeten Euro ist oder aber wie abschreckend von Passanten ignoriert oder gar weggeschickt zu werden.

Das an den beiden Aktionstagen von den Münsteranern gespendete Geld fließt in diesem Jahr nahtlos in das von terre des hommes geförderte Projekt „Kinder von Mosambik“, das über 260 Straßenkinder in der mosambikanischen Hauptstadt unter anderem durch soziale und psychologische Betreuung sowie durch Medikamente unterstützt.

Dienstag, 20.11.2007, 19 Uhr, Terre des hommes zeigt „Puppen aus Ton“ im Cinema

Als Rahmenprogramm der tdh-Aktionswoche „Straßenkinder“ organisierte die tdh-AG Münster am Dienstag, 20.11.2007, die Vorführung der tunesischen Filmproduktion „Puppen aus Ton“ im Cinema.
Der Film handelt von Omrane, einer gescheiterten Persönlichkeit, der, als Kind selbst als Dienstjunge angestellt, nun Kinder armer Familien aus seinem Heimatdorf als Dienstpersonal an reiche Familien in Tunis vermittelt.
Die Kinovorstellung war mit 30 Personen gut besucht, die Eintrittseinnahmen von insgesamt rund 90 Euro sind direkt in das von terre des hommes geförderte Projekt „Mali – Abendschule für Dienstmädchen“ geflossen. Das Projekt ermöglicht den Schülerinnen, ihr Recht auf Bildung in Anspruch zu nehmen und bietet ihnen darüber hinaus eine soziale Anlaufstelle.

Samstag, 31. März 2007, 11 bis 15 Uhr im Foyer der Stadtbücherei: Infostand zum weltweiten Geschäft „Kinderhandel“

Mit Kindern lässt sich viel Geld verdienen. Ihr Einsatz als billige Arbeitskräfte in Landwirtschaft und Industrie, als Dienstmädchen, Prostituierte, Drogenkuriere oder Bettler verspricht hohe Gewinne. Nachfrage besteht in westafrikanischen Plantagen und indischen Steinbrüchen ebenso wie auf dem illegalen Adoptionsmarkt oder in thailändischen Bordellen. Offizielle Statistiken gibt es zwar nicht. Doch UNO-Experten vermuten, dass der Handel mit der Ware Kind inzwischen fast so lukrativ ist wie der Handel mit Waffen oder Drogen. Neben Hintergrundinformationen hält die Arbeitsgruppe Münster auch Materialien für den Schulunterricht bereit.

Kinder sind keine Soldaten!

Samstag, 10. Februar 2007, von 11 – 15 Uhr: Infostand zum Thema Kindersoldaten im Foyer der Stadtbücherei

Vor fünf Jahren, am 12. Februar 2002, trat das „Kindersoldatenprotokoll“ als Zusatz zur UN-Kinderrechtskonvention in Kraft, das die Rekrutierung von Minderjährigen grundsätzlich verbietet. Dass Kinder und Jugendliche aktiv an der Front kämpfen müssen, ist aber in vielen Ländern der Welt immer noch traurige Realität. „Kinder sind keine Soldaten!“ Mit dieser Forderung ist daher am kommenden Samstag, 10. Februar, der Informationsstand des entwicklungspolitischen Kinderhilfswerks terre des hommes überschrieben. Von 11 bis 15 Uhr weist die Arbeitsgruppe Münster im Foyer der Stadtbücherei darauf hin, dass schätzungsweise 250.000 bis 300.000 Kinder und Jugendliche in Kriegen und bewaffneten Konflikten als Soldaten eingesetzt werden. Wie viele es tatsächlich sind, weiß niemand genau. An die Front geschickt werden sie in Rebellentruppen und von Paramilitärs ebenso wie in regulären Streitkräften. In einem Alter, in dem andere Kinder Fußball spielen, zur Schule gehen und sich mit Freunden treffen, lernen Kindersoldaten zu töten. Man bringt ihnen bei, Dörfer zu überfallen, mit Waffengewalt zu rauben und zu plündern, benutzt sie als Spitzel und Kuriere oder schickt sie als Vorhut in den Kampf und über Minenfelder. Leichte und billige Kleinwaffen machen es möglich, dass sogar schon Fünfjährige mit der Waffe in der Hand zum Einsatz kommen. Daten und Fakten zum Thema sowie Infos über tdh-Projekte zur Rehabilitation von ehemaligen Kindersoldaten unter: www.kindersoldaten.de


2006

Samstag, 25. November 2006, von 11 bis 15 Uhr: Weihnachtsstand in der Stadtbücherei

Weihnachten kommt schneller als man denkt: Mit handgefertigten Holzpuzzles aus der Werkstatt eines kolumbianischen Projektpartners, lustigen Fingerpuppen, bunten Jonglierbällen, Grußkarten und anderen Kleinigkeiten zum Verschenken lädt die Arbeitsgruppe Münster ins Foyer der Stadtbücherei zu ihrem vorweihnachtlichen Verkaufsstand ein.

Donnerstag, 16. November 2006: Infostand im Foyer der Mensa I am Aasee.

Ausbeuterische Kinderarbeit hindert Mädchen und Jungen überall auf der Welt daran, zur Schule zu gehen. Manche von ihnen müssen zehn Jahre und älter werden, bevor sie das erste Mal den Fuß in ein Klassenzimmer setzen können. Vielen gelingt dies nie. Die Arbeitsgruppe Münster informiert über erfolgreiche terre des hommes- Bildungsprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika und über die Chancen, die Kindern und Jugendlichen damit eröffnet werden.

Samstag, 28. Oktober 2006 - terre des hommes-Infostand: „Lernen macht reich“

Bildung ist der Schlüssel zu einem besseren Leben. Doch von der Chance, zur Schule zu gehen und eine Ausbildung zu machen, können viele Kinder nur träumen. Am Samstag, 28. Oktober, informiert das Kinderhilfswerk terre des hommes von 11 bis 15 Uhr im Foyer der Stadtbücherei über tdh-Bildungsprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika. Um Spenden bittet die Arbeitsgruppe Münster an ihrem Infostand ebenfalls. Sie fließen nahtlos in ein erfolgreiches Grundschulzentrum in Dafinso im Südwesten von Burkina Faso, dessen innovatives Konzept mittlerweile zum Vorbild für Schulprojekte geworden ist, die von der Regierung in verschiedenen Sprachzonen des Landes gestartet wurden.

17. September 2006 Spielfest zum Weltkindertag

"Für jedes Kind" – so lautete das offizielle Motto des diesjährigen Weltkindertages, zu dem am 17. September wieder ein großes Spielfest im Südpark stattfand. Zusammen mit dem Kinderbüro der Stadt Münster hatte das Münsteraner Aktionsbündnis Kinderrechte (Kinderschutzbund, Unicef und terre des hommes) dazu eingeladen, sich über die speziell für Kinder und Jugendliche formulierten Rechte zu informieren, die seit 1989 in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben sind. Gelegenheit dazu gab es für die rund tausend Festbesucher reichlich: Gemeinsam mit den Veranstaltern hatten zum Beispiel amnesty international, die Aktion Kinderhilfe, das Mädchenhaus Mia, die Kindergefängnishilfe, das Südviertelbüro und der Arbeiter-Samariter-Bund so einiges für Groß und Klein auf die Beine gestellt. Wer wollte, konnte in spielerischer Form etwas über Kinderrechte erfahren, sich sportlich am Kletterturm, in der Hüpfburg und an der Torwand betätigen oder einfach das unterhaltsame Bühnenprogramm erleben, das verschiedene Kindertanz- und Gesangsgruppen präsentierten.
Und auch die terre des hommes-Arbeitsgruppe konnte sich an ihrem Info- und Spielestand wahrhaftig nicht über mangelndes Interesse beklagen. Hier ging es diesmal um das Thema Kinderhandel – um ein weltweites, skrupelloses Geschäft, dem schätzungsweise jährlich mehr als eine Million Mädchen und Jungen zum Opfer fallen. Als billige Arbeitskräfte landen sie in Industrie, Landwirtschaft und Haushalten oder werden als Prostituierte, als Bettler, Diebe und Drogenkuriere eingesetzt. Mit Kinderhandel lassen sich inzwischen fast wie im internationalen Drogen- oder Waffenhandel Gewinne in Milliardenhöhe erzielen. Kinder wie eine Ware zu verkaufen: „So was ist ja echt fies!“, war kurz und knapp der treffende Kommentar eines jungen Besuchers, der zum ersten Mal davon hörte. Dass Spiel und Spaß am terre des hommes-Stand bei aller Ernsthaftigkeit dennoch nicht zu kurz kamen, das zeigen die tollen Bilder, die zahlreiche kleine Künstlerinnen und Künstler mit Wachsmalkreide und Buntstiften begeistert zu diesem schönen Fest fabrizierten.


Dienstag, 30. Mai, 20 Uhr, im Veranstaltungsraum der Stadtbücherei

Vortragsveranstaltung "Auf der Flucht im eigenen Land – intern Vertriebene“

Bei 25 Millionen liegt schätzungsweise die Zahl der Menschen, die - nicht selten von der eigenen Regierung - durch Krieg und Gewalt gezwungen worden sind, ihr Zuhause zu verlassen und in ihrem Land die Flucht anzutreten. Als Flüchtlinge gelten diese „intern Vertriebenen“ nach internationalem Recht aber nicht, weil sie keine Landesgrenzen überquert haben. Kinder und Jugendliche sind von den Folgen besonders betroffen.
Andreas Rister, Experte für Kinderrechte bei terre des hommes, berichtet über Beispiele aus Kolumbien und anderen Regionen und stellt ein aktuelles Buch vor, das er gemeinsam mit der Hamburger Journalistin Michaela Ludwig über Kinder als Opfer interner Vertreibung verfasst hat.

Der Eintritt ist frei.

18. Mai 2006

Um die für den 30. Juli geplanten Wahlen im Kongo abzusichern, will die Europäische Union zusätzlich zu den bereits dort stationierten Uno-Truppen eine 1500 Mann starke EU-Friedenstruppe unter deutschem Kommando in das Gebiet schicken. Ein Drittel dieser Einheit wird aus Soldaten der Bundeswehr bestehen - wenn der deutsche Bundestag dem entsprechenden Regierungsantrag bis Ende Mai zustimmt. Die Mission soll Anfang Juli beginnen. Die Demokratische Republik Kongo gehört zu jenen afrikanischen Ländern, in denen der Einsatz von Kindersoldaten grausame Realität ist - eine Realität, mit der unter Umständen auch die deutschen Soldaten bei ihrer Mission konfrontiert werden könnten. Mit dem Inkrafttreten des UN-Zusatzprotokolls vom 12. Februar 2002 ist die Rekrutierung von Minderjährigen grundsätzlich verboten. Dennoch gibt es gegenwärtig mindestens 20 Länder, in denen Kinder und Jugendliche in Kriegen und bewaffneten Konflikten aktiv an der Front kämpfen müssen. Das entwicklungspolitische Kinderhilfswerk terre des hommes ist Mitglied in der "Deutschen Koordination Kindersoldaten". Für Interessierte hält die tdh-Arbeitsgruppe Hintergrundinformationen und aktuelle Studien bereit - z. B. zur Situation ehemaliger Kindersoldaten, die als Flüchtlinge in Deutschland leben.

29.April 2006

Infostand im Foyer der Stadtbücherei zum Thema Landminen.Es sind vor allem die Kinder, die in Kriegen und bewaffneten Konflikten zwischen die Fronten geraten. Und wenn der Krieg vorbei ist, fordern nicht geräumte Landminen weiterhin zahllose Opfer. Die Arbeitsgruppe Münster informiert über das weltweite Landminenproblem und hält neben kostenlosen Unterrichtsmaterialien an ihrem Infostand auch eine Unterschriftenliste für ein Verbot aller Landminen bereit.

31. Januar 2006

Am 31. Januar 2006, informierte die Arbeitsgruppe Münster von 11 bis 14 Uhr im Foyer der Mensa I am Aasee über das Thema Kinder und Krieg. Im Mittelpunkt stand vor allem das Schicksal von Kindersoldaten. Zahlreiche interessierte Studierende nahmen außerdem die Gelegenheit wahr, am tdh-Infostand mit ihrer Unterschrift gegen den Einsatz von Landminen zu protestieren. Das Thema ist nach wie vor akut: Denn seit 1999 werden zwar Antipersonenminen international geächtet. Antifahrzeugminen und Streubomben sind jedoch immer noch nicht eindeutig verboten und fordern jährlich tausende von Opfern.


2005

17. Januar 2005 - Ein voller Erfolg für „Briefmarken helfen Kindern“

Ein gutes Dutzend Tüten, diverse Schachteln und etliche Kartons voller Briefmarken warten noch darauf, von der Arbeitsgruppe Münster vorsortiert zu werden, bevor sie auf den Weg zur zentralen terre des hommes-Briefmarkenstelle in Hannover gehen. Dass die Weihnachtspost-Aktion auch diesmal ein voller Erfolg wurde, das ist den vielen Spenderinnen und Spendern zu verdanken, die das Projekt zum Teil sogar mit kompletten Sätzen und ganzen Alben unterstützten. Besonders gefreut haben sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe außerdem über die zahlreichen ausländischen Marken. Sie sind bei Sammlern sehr begehrt und bringen beim Verkauf gutes Geld, das dann nahtlos in die terre des hommes-Hilfsprojekte in Westafrika fließen kann.  Nicht nur die Kinder waren bei der „Arbeits-Aktion“ in der Kinderbücherei voll bei der Sache. Auch die mitgebrachten Eltern hatten ihren Spaß, wie man sieht. Die schönen handgefertigten Webrahmen sind ein Geschenk von Tischlermeister Christoph Lohmeyer aus Münster – wofür sich die tdh-Arbeitsgruppe an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bedankt!








27. Januar 2005

terre des hommes-Infostand zur Flutkatastrophe in Südasien am 27. Januar 2005 von 11 bis 14 Uhr in der Mensa 1 am Aasee:

Seit über zwanzig Jahren unterstützt das Kinderhilfswerk terre des hommes Projekte in Südasien und hat unmittelbar nach der verheerenden Flutkatastrophe Hilfsprogramme vor Ort gestartet. Neben der Versorgung von mittlerweile rund 70.000 Menschen in Notlagern konzentriert sich die Hilfe vor allem auf die überlebenden Kinder, die von den schrecklichen Ereignissen stark traumatisiert sind. Die Arbeitsgruppe Münster informiert über die bislang im südindischen Distrikt Nagapattinam geleisteten Hilfen sowie über die Lage in der von der Flutwelle besonders betroffenen indonesischen Provinz Aceh.


29. Januar 2005

Vier Wochen nach der verheerenden Flutkatastrophe in Südasien informiert am Samstag, 29. Januar, das Kinderhilfswerk terre des hommes von 11 bis 15 Uhr im Foyer der Stadtbücherei über die Situation in den südindischen Distrikten Nagapattinam, Cuddalore und Kanyakumari sowie in der indonesischen Provinz ACEH. Neben schriftlichen Augenzeugenberichten von terre des hommes-Mitarbeitern, die in den betroffenen Regionen Hilfe leisten, gibt es am Infostand der Arbeitsgruppe Münster auch zahlreiche Fotos. Sie zeigen, was bislang an Soforthilfen, aber auch als Wiederaufbaumaßnahmen in die Wege geleitet werden konnte. Wenigstens 1,5 Millionen Euro, so rechnet terre des hommes, werden längerfristig allein in den zerstörten Gebieten Südindiens benötigt, um neue Existenzgrundlagen für die überlebenden Familien zu schaffen und vor allem den Kindern dabei zu helfen, mit den schrecklichen Erlebnissen fertig zu werden.


12. Februar 2005

„Kinder sind keine Soldaten!“ – Mit dieser klaren Forderung ist am Samstag, 12. Februar, der Informationsstand des entwicklungspolitischen Kinderhilfswerks terre des hommes überschrieben. Von 11 bis 15 Uhr erinnert die Arbeitsgruppe Münster im Foyer der Stadtbücherei damit an den 12. Februar 2002: An diesem Tag trat das UN-Zusatzprotokoll in Kraft, das die Rekrutierung von Minderjährigen grundsätzlich verbietet. Doch obwohl zahlreiche Staaten das Abkommen inzwischen ratifiziert haben und der Einsatz von Kindersoldaten international geächtet wird, gibt es gegenwärtig mindestens 20 Länder, in denen Kinder und Jugendliche in Kriegen und bewaffneten Konflikten aktiv an der Front kämpfen müssen. Schätzungsweise bis zu 100.000 Kinder wurden zwischen 2001 und 2004 allein in Afrika in den Kampf geschickt, so der aktuelle „Weltreport Kindersoldaten“, der die Rekrutierungspraktiken in 196 Ländern und Regionen unter die Lupe nimmt und den weltweiten Einsatz von Kindersoldaten dokumentiert.

Neben Hintergrundinformationen und kostenlosen Unterrichtsmaterialien für Lehrerinnen und Lehrer hält die terre des hommes-Arbeitsgruppe Münster an ihrem Infostand auch aktuelle Studien zum Thema Kindersoldaten bereit.


9. April 2005

Prostitution – das ist die grausige Endstation für -zigtausend Kinder und Jugendliche, die von Menschenhändlern und Schleppern wie eine Ware gehandelt und verkauft werden. Über diese und andere Facetten des internationalen Kinderhandels informiert am Samstag, 9. April, das entwicklungspolitische Kinderhilfswerk terre des hommes von 11 bis 15 Uhr im Foyer der Stadtbücherei.
Ob in Kaffee- oder Baumwollplantagen, in Edelsteinschleifereien, Steinbrüchen oder Teppichfabriken, in Bordellen oder als Darsteller in Pornofilmen – den Einsatzmöglichkeiten für die Ware Kind sind keine Grenzen gesetzt. Mit Kinderhandel lassen sich inzwischen ähnlich wie im internationalen Waffen- oder Drogenhandel Gewinne in Milliardenhöhe erzielen. Neben Hintergrundinformationen zu diesem weltweiten Geschäft hält die münsterische Arbeitsgruppe an ihrem Infostand auch kostenlose Unterrichtsmaterialien bereit.


28. April 2005 -  Infostand zum Thema Kindersoldaten von 11 bis 14 Uhr in der Mensa I am Aasee:

Die terre des hommes-Arbeitsgruppe Münster weist darauf hin, dass immer noch rund 300.000 Kinder und Jugendliche in über 30 kriegerischen Konflikten in der Welt als Soldaten eingesetzt werden.


25 Juni 2005 -  terre des hommes-Aktion: Kinderarbeit ist kein Kinderspiel

„Kinderarbeit ist kein Kinderspiel“ – heißt es am Samstag, 25. Juni, von 11 bis 15 Uhr am Infostand des entwicklungspolitischen Kinderhilfswerks terre des hommes im Foyer der Stadtbücherei. Ausbeuterische Kinderarbeit steckt in vielen Produkten. 186 Millionen Mädchen und Jungen müssen weltweit Tag für Tag in Teppichfabriken oder auf Kakaoplantagen schuften. Zur Schule gehen können sie nicht. Denn sie müssen arbeiten und Geld verdienen, um sich und ihre Familien am Leben zu erhalten. Gefährlich ist diese Arbeit obendrein: In manchen Bergwerksregionen Boliviens waschen schon Neunjährige mit Chemikalien Fässer aus, die zur Zinngewinnung verwendet werden. Was Verbraucher hier tun können, darüber informiert die Arbeitsgruppe Münster und hält außerdem kostenlose Materialien für den Schulunterricht bereit. Wie schwierig solch eine Arbeit sein kann, das können auch Kinder in der Zeit von 11 bis 13.30 Uhr bei verschiedenen Aktionen rund um das Thema Kinderarbeit erfahren, wozu terre des hommes und die Kinderbücherei an diesem Tag einladen – bei schönem Wetter draußen vor der Tür, bei Regen im Veranstaltungsraum der Kinderbücherei.
Nicht nur die Kinder waren bei der „Arbeits-Aktion“ in der Kinderbücherei voll bei der Sache. Auch die mitgebrachten Eltern hatten ihren Spaß, wie man sieht. Die schönen handgefertigten Webrahmen sind ein Geschenk von Tischlermeister Christoph Lohmeyer aus Münster – wofür sich die tdh-Arbeitsgruppe an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bedankt!

30. Juni 2005

terre des hommes-Infostand von 11 bis 14 Uhr im Foyer der Mensa I am Aasee zum Thema Kinderarbeit.
Es gibt viele Produkte, in denen ausbeuterische Kinderarbeit steckt. Schätzungsweise 186 Millionen Mädchen und Jungen müssen weltweit Tag für Tag auf Kakaoplantagen oder in Teppichfabriken schuften. Die Arbeitsgruppe Münster informiert darüber, was Verbraucher hier tun können, und hält kostenlose Hintergrundmaterialien zum Thema bereit.


18. September 2005 -  Weltkindertag

Am 18. September 2005 hat die AG-Münster am großen Spielfest im Südpark teilgenommen, das seit nunmehr fünf Jahren anlässlich des Weltkindertages gemeinsam vom Kinderbüro der Stadt Münster, dem Kinderschutzbund, Unicef und terre des hommes veranstaltet wird. Unter dem Motto "Kinder bewegen die Welt" hatten rund 1000 große und kleine Bersucher von 14 bis 18 Uhr bei strahlendem Sonnenschein die Gelegenheit, sich an einer Vielzahl von Info- und Spieleständen über Kinderrechte zu informieren.


29. Oktober 2005 -  terre des hommes informiert über Straßenkinder

Kein Dach über dem Kopf, kein Bett zum Schlafen, ein Zuhause aus Pappkartons und alten Decken – schätzungsweise mehr als 30 Millionen Kinder auf der Welt verbringen ihr Leben auf der Straße. Arm und auf sich allein gestellt, kämpfen Straßenkinder Tag für Tag ums Überleben: Sie suchen im Abfall nach Essensresten, betteln auf Märkten oder stehlen. Lesen, schreiben und rechnen – das können sie in der Regel nicht. Um irgendwie über die Runden zu kommen, arbeiten sie als Schuhputzer oder Parkplatzwächter, verkaufen Zeitungen, sammeln Lumpen und durchforsten Mülldeponien nach anderen wieder verwertbaren Dingen. Gewalt, Kriminalität und Drogen sind in einem solchen Alltag schreckliche Normalität. Über die Situation von Straßenkindern informiert am Samstag, 29. Oktober, von 11 bis 15 Uhr das entwicklungspolitische Kinderhilfswerk terre des hommes im Foyer der Stadtbücherei. Neben Hintergrundinformationen hält die münstersche Arbeitsgruppe kostenlose Unterrichtsmaterialien für Lehrerinnen und Lehrer bereit.
Auch Kinder und Jugendliche haben die Möglichkeit, sich ganz praktisch mit diesem Thema auseinanderzusetzen - indem sie einmal selbst in die Rolle von Straßenkindern schlüpfen. „Straßenkind für einen Tag“ heißt die Aktion, die von terre des hommes dazu angeboten wird. Geeignet ist sie für Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen in Haupt- oder Realschulen, Berufsschulen und Gymnasien. Und ein kleines Stückchen Hilfe ist sie obendrein. Denn das Geld, das an so einem Tag von den Akteuren „eingenommen“ wird, fließt ohne Umwege in Straßenkinderprojekte von terre des hommes. Ausführliche Infos, Materialien und Tipps zur Durchführung gibt es bei der Bundesgeschäftsstelle in Osnabrück. Kontakt: Athanasios Melissis, Tel.: 0541/7101-134, E-Mail: strassenkind@tdh.de


19. November 2005 -  „Spenden mit Genuss“ im Restaurant Habana – Benefiz-Abend für terre des hommes

„Spenden mit Genuss“ – so heißt das Motto eines Benefizabends zu Gunsten des Kinderhilfswerks terre des hommes, zu dem am Samstag, 19. November, das Restaurant Habana an der Grevener Straße 91 ab 18 Uhr einlädt. Auf dem Programm steht ein mehrgängiges Überraschungsmenü, dessen Erlös an ein terre des hommes-Projekt in El Salvador fließt. Der Clou: Festgesetzte Preise gibt es nicht. Jeder Gast kann für das Menü zahlen – und damit spenden, soviel wie er möchte.
Unterstützt werden soll das Projekt „Escuela Bajo Cielo“, eine „Schule unter freiem Himmel“, die in einem der ärmsten und härtesten Stadtviertel San Salvadors für Kinder im Grundschulalter ins Leben gerufen wurde, deren Eltern sich nicht genügend um sie kümmern können. In der „Escuela Bajo Cielo“, die jeden Vormittag draußen auf einem kleinen Platz von zwei Lehrerinnen angeboten wird, sind die Kinder gut aufgehoben. Hier können sie spielen, malen, lesen und lernen. So laufen sie nicht so leicht Gefahr, mit Drogen in Kontakt zu kommen oder sich den oft gewalttätigen Jugendbanden anzuschließen, die die Straßen des Viertels unsicher machen.
Wer vorab schon einmal etwas über terre des hommes-Projekte in Mittelamerika erfahren oder sich generell zum Thema Kinderrechte informieren möchte, hat im Habana ebenfalls Gelegenheit dazu. Bis zum 20. November, dem Tag, an dem 1989 von den Vereinten Nationen die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet wurde, liegt dort für alle Interessierten kostenloses Infomaterial von terre des hommes bereit.


21. November 2005 -  Straßenkind für einen Tag!

 Martin-Luther-King-Schule beteiligt sich am Aktionstag von terre des hommes am 21. November 2005
Anlässlich des Jahrestages der Kinderrechte haben 22 Schüler der Martin-Luther-King-Schule an der Aktion „Sichtwechsel – Straßenkind für einen Tag“ teilgenommen. Der bundesweite Aktionstag wurde von dem internationalen Kinderhilfswerk terre des hommes initiiert und erinnert daran, dass trotz der 1989 von der UNO beschlossenen Kinderrechtskonvention noch immer grundlegende Kinderrechte nicht missachtet werden. So haben die weltweit 100 Millionen Straßenkinder keine Chance auf Freizeit und Spiel, können nicht zur Schule gehen und haben somit keine Zukunftsperspektive. Um dem trostlosen Alltag zu entfliehen, konsumieren viele Straßenkinder billige Drogen, die ihre Gesundheit nachhaltig schädigen.  Viele der Kinder halten sich nur tagsüber auf der Straße auf, um zu arbeiten, doch rund ein Drittel der Straßenkinder lebt auf sich allein gestellt ohne der Schutz der Familie. Familiäre Gewalt und Armut sind häufig der Grund, weshalb das Leben auf der Straße vorgezogen. Nach einer gründlichen Vorbereitung des Themas Straßenkinder durch die Klassenlehrerinnen der Klassen 7a und 7b der Martin-Luther-King-Schule, Anja Kamermann und Natascha Steinwand, und einem Besuch von zwei ehrenamtlichen Multiplikatorinnen von terre des hommes, schlüpften die 13 bis 15jährigen Jungen und Mädchen in die Rolle von Straßenkindern, indem sie Schuhe putzten. Außerdem sammelten sie Spenden und erklärten den Passanten ihr Anliegen. „Wir wollen Straßenkindern helfen, damit sie etwas zu essen bekommen und nicht frieren müssen“, berichten Isabell und Roxana und können angesichts der Novemberkälte gut nachvollziehen, wie schwierig das Leben auf der Straße ist. Zwar müssen sie nicht für die nächste Mahlzeit betteln, doch auch das Sammeln von Spenden lässt sie eine weitere Lebenswirklichkeit der Straßenkinder erfahren: „Es ist stressig, ständig Leute anzusprechen.“ Etwas frustrierend fanden auch Stefan und Nicolas das Verhalten vieler Passanten, die sich keine Zeit nahmen, ihnen zuzuhören. Dennoch haben die Schüler viel Informationsmaterial verteilt und Spenden für Straßenkinderprojekte eingenommen. Unterstützt wurde die Martin-Luther-King-Schule von der ehrenamtlichen Arbeitsgruppe terre des hommes Münster durch einen Informationsstand. Nach der Aktion stand nicht nur für John fest: „Für einen Tag ist es okay, Straßenkind zu sein, aber zur Schule zu gehen ist besser, weil man sonst später keinen richtigen Beruf erlernen kann.“


26. November 2005 -  terre des hommes-Infostand von 11 bis 14 Uhr im Foyer der Mensa I am Aasee:

Buntes Spielzeug aus den Werkstätten zweier Projektpartner in Guatemala und Kolumbien, Grußkarten und andere Kleinigkeiten zum Verschenken bietet am Samstag, 26. November, die terre des hommes-Arbeitsgruppe Münster von 11 bis 15 Uhr im Foyer der Stadtbücherei an ihrem vorweihnachtlichen Verkaufsstand an.


15. Dezember 2005 -  tdh-Weihnachtsstand

Die Arbeitsgruppe Münster berichtet über Hintergründe und Facetten des internationalen Kinderhandels, mit dem sich mittlerweile wie im Waffen- und Drogenhandel Gewinne in Milliardenhöhe erzielen lassen.


2004


5.-17. Januar 2004 - Fotoausstellung im Foyer der Stadtbücherei. „Ka in Kono?“ - Ugandas verlorene Kinder

Ugandas verlorene Kinder“ lautet der Titel einer Fotoausstellung, die vom 5. bis 17. Januar 2004 im Foyer der Stadtbücherei Münster gezeigt wurde. Auf circa 30 großformatigen Schwarz-Weiß-Aufnahmen porträtierte der ugandische Fotograf James Akena vom Krieg betroffene Kinder aus seiner Heimat.

Seit 1986 operieren die Rebellen der „Lord’s Resistance Army“ (LRA) im Norden Ugandas. Ihre Truppen bestehen zu 80 Prozent aus Kindern, die durch gezielte Entführungen rekrutiert wurden. UNICEF schätzt, dass zwischen 1990 und 2002 etwa 20.000 Kinder aus Dörfern, Flüchtlingslagern und sogar Schulen entführt wurden. Allein zwischen Juli 2002 und Mai 2003 kidnappte die LRA 8.500 Kinder, berichtet Human Rights Watch. Während Jungen zu Kindersoldaten ausgebildet werden, ist es das Schicksal vieler Mädchen, als Sexsklavinnen ausgebeutet zu werden.

James Akena, 32 Jahre alt, stammt selbst aus dem Norden Ugandas. 1986 floh er vor den Kämpfen in die Hauptstadt Kampala. Als er nach Jahren in seine Heimatregion zurückkehrte, erschütterte ihn das Schicksal der Kinder. Wegen der ständigen Furcht vor Übergriffen der LRA schlafen Tausende in Verstecken im Busch oder ziehen jeden Abend in die Zentren der Städte Gulu und Kitgum, um auf dem Gelände von Krankenhäusern und Hilfsorganisationen zu schlafen.

Unter dem Titel „Ka in Kono?“ („Was, wenn es Dir passieren würde?“) zeigte Akena mit Unterstützung der deutschen Botschaft und des christlichen Hilfswerks World Vision seine Bilder im November 2003 im Sheraton-Hotel in Kampala. Die Ausstellung in Münster unterstützen und begleiten unter anderem amnesty international, UNICEF, terre des hommes und der Verein Entwicklungshilfe für Waisenkinder in Uganda. In Deutschland sind Akenas Bilder außerdem mit Beteiligung des Vereins „Victim’s Voice“ (Vivo) in Ravensburg (20. bis 24. Dezember 2003) und Konstanz (20. bis 27. Januar 2004) zu sehen.


12. Juni 2004 – Informationsstand zum Thema „Kinderhandel“ im Foyer der Stadtbücherei.

Kinderhandel ist ein weltweit florierendes Geschäft. Kaum vorstellbar, aber für viele Kinder bittere Realität: Schätzungsweise mehr als eine Million Mädchen und Jungen werden jährlich wie eine Ware gehandelt und verkauft, um als billige Arbeitskräfte in Industrie, Landwirtschaft und Haushalten, als Prostituierte oder als Bettler, Diebe und Drogenkuriere eingesetzt zu werden. Im Oktober 2001 hat terre des hommes die Internationale Kampagne gegen Kinderhandel gestartet und ist inzwischen zusammen mit zahlreichen anderen Organisationen in über 30 Ländern gegen Kinderhandel aktiv.


1. Juli 2004 – Ab jetzt gehören terre des hommes-Grußkarten fest zum Sortiment im Eine-Welt-Laden „la tienda“, Frauenstr. 7, 48143 Münster, Tel.: 51694. Öffnungszeiten: Mo bis Fr = 10 bis 18 Uhr, Sa =11 bis 14 Uhr


10. Juli 2004 – Informationsstand beim Solidaritäts-Festival für Kindersoldaten im Jugendzentrum Paul-Gerhardt-Haus.

Das Festival wurde von amnesty international, UNICEF und terre des hommes gemeinsam veranstaltet, um auf die Situation der rund 300.000 Kinder aufmerksam zu machen, die derzeit in über 30 kriegerischen Konflikten in der Welt als Soldaten eingesetzt werden. Der Erlös des Festes, zu dem u. a. eine Foto-Ausstellung, Info-Stände, Filmbeiträge und ein Konzert mit sieben Bands gehörten, kam amnesty international zugute.


19. September 2004 - Informationsstand mit Spiele-Angebot für Kinder beim diesjährigen großen Spielfest im Südpark anlässlich des Weltkindertages.


20. September 2004 - "Starke Kinder bei Astrid Lindgren" - eine Lesung zum Weltkindertag.

Zu starken Geschichten über starke Kinder hatten das Kinderhilfswerk terre des hommes und die Kinderbücherei der Stadtbücherei Münster zusammen mit der Schauspielerin Elisabeth Konnerth am diesjährigen Weltkindertag alle kleinen Astrid Lindgren-Fans eingeladen. Denn die Geschichten der schwedischen Autorin um Pippi, Ronja, Nils und all die anderen passen besonders gut zu einem solchen Tag: Kindern Mut machen, ihnen Kraft geben und sie stark machen - darum geht es, und das sind auch die Ziele von terre des hommes. Und noch aus einem anderen Grund war diese Lesung etwas Besonderes: Sie war nämlich ein Geschenk, das Elisabeth Konnerth den rund 30 Münsteraner Kindern und damit auch dem Kinderhilfswerk terre des hommes gemacht hat, und wofür sich die Arbeitsgruppe Münster an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken möchte.








4. bis 23. Oktober 2004 – terre des hommes-Ausstellung „Kinder in bewaffneten Konflikten“ im Foyer der Stadtbücherei


9. Oktober 2004 –Informationsstand zum Thema „Kinder und Krieg“ mit einer Unterschriftensammlung für ein Verbot aller Landminen im Foyer der Stadtbücherei.

Die Verleihung des Westfälischen Friedenspreises 2004 hat das entwicklungspolitische Kinderhilfswerk terre des hommes zum Anlass genommen, mit einer Plakatausstellung und einem Info-Stand zum Thema „Kinder und Krieg“ nachdrücklich zu unterstreichen, warum es so wichtig ist, sich für den Frieden einzusetzen.

Denn vor allem Kinder sind es, die tagtäglich in vielen Teilen der Welt Opfer von Kriegen werden und in bewaffneten Konflikten zwischen die Fronten geraten: Ihre Familien werden massakriert; sie verlieren ihr Zuhause und müssen flüchten; sie werden an Leib und Seele verletzt und verstümmelt, weil sie auf eine Mine getreten sind oder weil sie selbst als Kindersoldaten in den Kampf geschickt werden.

Gemeinsam mit anderen Organisationen hat terre des hommes das Verbot von Minen gefordert. Mit Erfolg: Seit 1999 sind Antipersonenminen international geächtet. Doch auch Antifahrzeugminen und minenähnliche Waffen müssen verboten werden. Dafür setzt sich terre des hommes als Mitglied im „Deutschen Initiativkreis für ein Verbot von Landminen“ ein. Bis heute haben rund 800.000 Bürgerinnen und Bürger in Deutschland diese Forderung mit ihrer Unterschrift unterstützt. Und auch in Münster war die Bereitschaft dazu groß: Weit über 500 Menschen haben an der Unterschriftenaktion teilgenommen und damit ein Zeichen gesetzt. Vielen Dank!


11. November 2004 – „terre des hommes-Projekte in Indien – ein Reisebericht“.

Edgar Marsh, Mitglied der terre des hommes-AG Hagen, berichtete an diesem Abend im Raum U43 in der KSHG vor einem Kreis interessierter Zuhörerinnen und Zuhörer über seine Reise quer durch Indien, bei der er unter anderem terre des hommes-Straßenkinderprojekte in Mumbai und Pune besucht hat.


27. November 2004 – Weihnachtsstand in der Stadtbücherei.

Holztier-Puzzles für Kinder aus der Werkstatt eines kolumbianischen Projektpartners, Weihnachtskarten und andere Kleinigkeiten zum Verschenken hatte die terrre des hommes-Arbeitsgruppe Münster an ihrem vorweihnachtlichen Verkaufsstand im Angebot, zu dem sie von 11 bis 15 Uhr im Foyer der Stadtbücherei zahlreiche Besucherinnen und Besucher begrüßen konnte.


6. Dezember 2004 bis 10. Januar 2005 - Briefmarkensammelaktion


Briefmarkenaktion von terre des hommes „Briefmarken helfen Kindern“ – das ist auch in diesem Jahr wieder das Motto der weihnachtlichen Sammelaktion, die am 6. Dezember von der terre des hommes-Arbeitsgruppe Münster gestartet wird. An folgenden fünf Orten werden bis zum 10. Januar die Sammelbehälter für abgestempelte Briefmarken stehen: Ellens Buchhandlung, Münzstr. 48; Büro der KSHG, Frauenstr. 3-7; Thiemann’s Basteln u. Spielen, Hammer Str. 6; Cinema, Warendorfer Str. 45-47; la tienda, Frauenstr. 7. Dann werden die Briefmarken sortiert und weiterverkauft. Der Erlös fließt in terre des hommes-Hilfsprojekte in Westafrika.

Zum Beispiel in das Projekt „Mangotrocknung“ in Burkina Faso. Es wurde 1999 in Zusammenarbeit mit dem Projektpartner Association TON in der Region Niangoloko im Südwesten des Landes ins Leben gerufen. Über 140 junge Mädchen und Frauen arbeiten dort. Sie sortieren, waschen und schneiden Berge von Mangos. Diese werden schließlich auf hölzerne Rahmen ausgelegt und in einem Gastrockner getrocknet. Der Projektpartner Association TON sorgt durch frühzeitig abgeschlossene Lieferverträge dafür, dass der Absatz der Ernte auch gesichert ist. Im Jahr 2003 wurden beispielsweise 25 Tonnen getrocknete Mangos an einen Schweizer Importeur, vergleichbar der GEPA, verkauft.

Die Mädchen und jungen Frauen kommen aus den Dörfern und kleineren Orten der Region und können sich hier ihren Lebensunterhalt verdienen. Die Summe, die sie täglich für ihre Arbeit erhalten, ist vergleichbar mit dem, was sie bei einem Job als Hausmädchen bekommen würden. Dafür müssten sie allerdings von zu Hause weg und über die Grenze an die Elfenbeinküste gehen. Doch dort ist ihr Schicksal mehr als ungewiss. Die Gefahr, ausgenutzt und ausgebeutet zu werden, ist groß. Und viele von ihnen kehren nicht mehr zu ihren Familien zurück. Das Projekt „Mangotrocknung“ ist für diese jungen Mädchen ein Stück Zukunft vor Ort.


Foto: Annika Mengersen
Viel Erfolg wünscht Frank Kleine Hörstkamp, Inhaber von Thiemann’s Basteln u. Spielen, der bereits zu zweiten Mal die terre des hommes-Sammelaktion unterstützt.


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